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Kleines Kommunikationslexikon: S - T

Seitenumbruch Teil des gesamten Textumbruches

Selfmailer Sonderform eines Mailings, bei der das eigentliche Werbemedium und die Couvertierung eine Einheit bilden. Der Vorteil dieser ungewöhnlichen Form liegt in evtl. geringeren Produktionskosten und einer besseren Ausnutzung von Portobeschränkungen.

Separation Drucktechnischer Vorgang, bei dem alle verwendeten Farben eine Druckvorlage den für den Druck vorgesehenen Druckfarben in entsprechenden Anteilen zugewiesen werden. Standard für den Offset-Druck ist die CMYK-Separation, bei der alle Farben den vier Druckfarben Cyan, Magenta, Yellow und Schwarz zugewiesen werden. Diese kann aber beispielsweise durch weitere Sonderfarben ergänzt werden, so dass dann eine Separation in fünf oder noch mehr Farben erfolgt.

Serifen Name der kleinen "Füsschen" an den Enden vieler Schriften.

Sonderfarbe Defi

Spationierung Typografischer Begriff, der den Abstand der Buchstaben innerhalb eines Textabschnitts angibt. Im Gegensatz zum Kerning ist hierbei nicht der optische Ausgleich verschiedener Buchstabenpaare gemeint, sondern der generell gewünschte Abstand.

Subtraktive Farbmischung Farbmischung, bei der die Farben vom Hellen zum Dunklen hin aufgebaut werden. Die drei Grundfarben der subtraktiven Farbmischung Cyan, Magenta und Yellow (CMY) für den Druckprozess ergeben allerdings nur unter Idealbedingungen Schwarz. Da diese Bedingungen in der Praxis nicht zu erreichen sind und Faktoren wie z. B. die Deckkraft der Farben die Ergebnisse beeinträchtigen, wurde dem standardisierten Vierfarbdruck die Druckfarbe Schwarz (CMYK) hinzugefügt.

Textumbruch Die mengenmäßige Verteilung eines Textes über die Zeile, die Spalten und über alle Seiten hinweg. Der Textumbruch kann in soweit in der Textkorrektur wichtig werden, als das sich eine Textkorrektur unter ungünstigen Bedingungen im Umbruch bis auf die folgenden Seiten auswirken kann. Dies macht dann eine Kontrolle des gesamten nachfolgenden Textes notwendig.

Tonwertzuwachs Die Größe der Punkte eines Druckrasters kann sich durch den Produktionsprozess und die verwendete Papierqualität verändern. So lässt sich ein minimales Auseinanderlaufen der Druckfarbe auf dem Papier nicht vollständig verhindern. Dies führt zu einer Intensivierung und Abdunklung des Druckes und wird als Tonwertzuwachs bezeichnet. Bei hochwertigen Drucken wird der Tonwertzuwachs als Erfahrungwert bei der vorab stattfindenden Plattenbelichtung berücksichtigt und ausgeglichen.

Typografie Schriftenkunde

 

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zum Seitenanfang letzte Aktualisierung: Di., 20.02.2007 Impressum / AGB